02.10.17

Nächste Lesung am 12. November 2017

(c) Dirk Skiba
Nach einer langen Sommerpause heißt es am 12. November nun endlich wieder »Literatur in Weißensee«. Das lange Warten hat sich gelohnt, denn die georgische Schriftstellerin Iunona Guruli ist literarischer Gast. Zusammen mit Alexander Graeff wird sie in Lyrik, Prosa und Gespräch ein aktuelles und feministisches Thema verhandeln: »toxische Männer«.

Iunona Guruli (*1978) studierte am Staatlichen Schota-Rustaveli-Institut Schauspiel und an der Staatlichen Universität Tbilisi internationale Journalistik. Seit 1999 lebt sie in Deutschland, wo sie zuerst an der Leibniz Universität Hannover, später an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Politikwissenschaften sowie Neuere und Neueste Geschichte studierte. Sie arbeitet als staatlich geprüfte Übersetzerin für Deutsch-Georgisch, Georgisch-Deutsch. Unter anderem übersetzte sie »Reise nach Karabach« und »Mameluk« von Aka Morchiladze sowie »Gemächliches Schwimmen« von Irakli Charkviani. Ihr erstes eigenes Buch, die Erzählsammlung »Die Diagnose«, veröffentlichte sie mit Unterstützung des Kulturministeriums 2015 in Georgien und gewann 2016 den georgischen Literaturpreis »Saba« für das beste Debüt. Auf Deutsch erscheint »Die Diagnose« bei btb/Random-House zur Frankfurter Buchmesse 2018. Iunona Guruli war lange Zeit Nomadin, sie wechselte in ihrem Leben über 50 Mal den Wohnort, pendelte zwischen Wohnungen, Städten, Ländern. Endlich in Berlin angekommen, arbeitet sie zurzeit an einem Roman, der auch bei btb erscheinen wird.

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr im Neuen Salon der Brotfabrik in Weißensee (Caligariplatz 1, 13086 Berlin).